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Daniel Radcliffe: Das Leben danach

In Kürze ist der letzte Part der Harry Potter-Saga abgedreht – das Ende einer Ära für Fans und Schauspieler. Anlass für Daniel Radcliffe, seine Mitstreiter und die Fans, sich Gedanken um die Zukunft zu machen.

Der englische Hauptdarsteller sieht dem Ende der Saga mit großem Unbehagen entgegen. So äußerte Radcliffe in einem Interview, was für ein „komisches, aber auch trauriges“ Gefühl es sei, nun seine große Rolle bald nicht mehr zu spielen. „Ich werde am Boden zerstört sein, wenn es vorbei ist“, gestand der Jungstar. „Ich kann es mir nicht anschauen, ohne dass dabei Erinnerungen hochkommen. Alles, was mit den Filmen zu tun hat, ist mit meinem Leben verbunden.“

Aber der 20-Jährige gibt sich nicht der Melancholie hin, sondern hat schon ganz konkrete Pläne: In einer Neuauflage des Musicals „How to Succeed in Business Without Really Trying“, die ab 2011 am Broadway läuft, sicherte er sich die Hauptrolle. Die Schauspielbühne ist indes kein unbekannter Ort für den 20-Jährigen: 2008 sorgte er für Aufregung, weil er sich in dem Stück Equus vollkommen nackt präsentierte.

Eine Jugend, die der Zauberei gewidmet war

Emma Watson will es indessen ruhiger angehen lassen. Die Jung-Actrice hatte sich Ende letzten Jahres in der Browns Universität in den USA eingeschrieben. Dort studiert sie seitdem Literatur. Jetzt will sie sich erst einmal Zeit für sich nehmen, sich sammeln und wiederfinden. „Das mag vielleicht übertrieben klingen, aber ich mache das wirklich“, sagte die Engländerin in einem Interview. Sie sei sich während der letzten Jahre immer bewusst gewesen, was für ein Privileg die Rolle gewesen sei. „Ich bin das glücklichste Mädchen der Welt,“ befand die Engländerin.

Der Dritte im Bunde, Rupert Grint, steht weniger im Mittelpunkt des Medieninteresses.
Über die Harry-Potter-Filme sagte der 21-Jährige, dass er sie mit gemischten Gefühlen sehe. Er gucke sich einfach nicht gerne beim Erwachsenwerden zu. „Es ist echt komisch. Ich kenne es ja nicht anders. So bin ich eben aufgewachsen. Es ist merkwürdig – als ob ich einen großen Familienfilm hätte. Wenn die alten Filme im Fernsehen laufen, schaue ich kurz rein, aber ich kann es mir nicht von vorne bis hinten anschauen.“
Über seine Pläne nach dem Filmende äußerte sich der Darsteller nicht.

Fakt ist, alle drei Darsteller, besonders aber Radcliffe und Watson, haben finanziell schon einmal ausgesorgt.

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